Strategieplan 2017 – 2021

{ GRI 102-46 }

Aktualisierung des Strategieplans 2017 – 2021

Am 7. Mai 2018 genehmigten Vorstand und Aufsichts¬rat der Alperia AG die Aktualisierung des Strategie¬plans 2017–2021 und beurteilten die durchgeführten Tätigkeiten als positiv, wie die Fertigstellung der Umstrukturierung der Gruppe, die Einrichtung der neuen Business Unit Smart Region und die Gründung der neuen Gesellschaft Alperia Smart Mobility, die sich mit Lösungen für die Elektromobilität beschäftigt, den Start der Smart-City-Projekte und die Rationalisierung des Portfolios der Beteiligungsunternehmen (mit der ersten Veräußerung einer Minderheitsbeteiligung im Bereich Windkraft), das Erzielen eines BBB-Ratings durch Fitch, weitere Finanztransaktionen zur Verlän¬gerung der Fristen und zur Reduzierung der Fremdka¬pitalkosten mit der Emission der vierten Alperia Green Bond-Tranche mit einer Laufzeit von zehn Jahren, die Übernahme eines Anteils von 60 % an Bartucci S.p.A., der drittgrößten ESCco (Energy Service Company) Itali¬ens nach Anzahl emittierter Energieeffizienzzertifikate. Darüber hinaus unterzeichnete Alperia im Oktober 2018 den Vertrag betreffend die Veräußerung von 70 % der Aktien von SUM – Servizi Unindustira Multiutilities S.p.A. an Alperia AG.

Die strategischen Leitlinien des Plans 2017–2021 wurden mittel- bis langfristig bestätigt, mit folgen¬den Aktualisierungen:

  1. Investitionen in die derzeitigen Gesellschaften der Gruppe in Höhe von über 454 Mio. Euro im Zeitraum 2017–2021;
  2. Umfangreiche Investitionen in die neue BU Smart Region im Ausmaß von über 87 Mio. Euro und Investitionen in weitere innovative Projekte und in die Digitalisierung des Asset- und Prozessmanagements in Höhe von 18 Mio. Euro.
  3. Weitere Effizienzsteigerung der Prozesse durch Ausschöpfung des Synergiepotenzials durch die Fusion, mit kumulierten Einsparungen in Höhe von über 100 Mio., was in etwa 28 Mio. Euro pro Jahr entspricht.
  4. Wachstum durch Zukäufe, um die Chancen zu nutzen, die durch die Konsolidierung der örtlichen Versorgungsunternehmen in Norditalien entstehen können sowie Gewährleistung der Ausbalancierung des Tätigkeiten-Mix der Gruppe;
  5. Beibehaltung einer strengen Finanzdisziplin mit einem NFP-EBITDA-Verhältnis deutlich unter 3x für den gesamten Planungshorizont.
  6. Anstieg des EBITDA und der Dividenden.

Ziele sollen unter Berücksichtigung der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit sowie der Vorteile für die bedienten Südtiroler Gemeinden verfolgt werden. Der strategische Plan 2019–2024 wird in vollem Umfang in die Geltungsbereiche, Ziele und Maßnahmen der Nachhaltigkeitsstrategie eingebunden.