Wertschöpfungskette

{ GRI 102-9 }

Alperia versorgt Südtirol mit Energie. Unsere Tätigkeiten reichen von der Energieerzeugung über die Verteilung bis zur Lieferung von Energiedienstleistungen. Ein Prozess, der sich nicht nur auf das Unternehmen auswirkt, sondern auch auf unsere Lieferanten und Endkunden und somit auf die gesamte Wertschöpfungskette. Diese Kette folgt den Grundsätzen der Nachhaltigkeit.

Unsere Energiequellen sind vorwiegend natürlich und lokal. Allen voran das Wasser, das wir aus dem Südtiroler Territorium entnehmen, dem wir nachhaltige Energieprodukte und -dienstleistungen bieten. Wir beschaffen zudem Biomasse, die ebenfalls vorwiegend aus den Gebieten in unserer näheren Umgebung stammt sowie zertifiziertes Palmöl, das jedoch nicht von lokalen Lieferanten bezogen wird. Über die Tochtergesellschaft Biopower Sardegna Srl verwaltet Alperia in Ottana (Sardinien) ein Biomassekraftwerk, das im Jahresdurchschnitt 270 GWh Strom produziert, was dem Verbrauch einer Kleinstadt mit 50.000 Einwohnern entspricht. Als Rohstoff wird dort Palmöl (oder „CPO = Crude Palm Oil“) eingesetzt. Dieses wird ausschließlich von ISCC-EU-zertifizierten Lieferanten bezogen. Diese Zertifizierung garantiert die Nachhaltigkeit der gesamten Lieferkette: vom Anbau über die Mühle bis zur Lagerung und dem Transport. Die Qualität des Palmöls wird chemisch analysiert, da sie die von Alperia vorgeschriebenen chemischen Eigenschaften erfüllen muss. Die von Dritten durchgeführten Kontrollen erfolgen sowohl bei der Verschiffung als auch vor dem Löschen der Ladung.

Alperia bezieht für seine Kunden je nach Anfragen auch Erdgas. Dieses wird in Italien beschafft und nicht direkt aus dem Ausland importiert. Gas stammt in Italien zu 92,1 % aus Ländern wie Russland, Algerien, Katar, Libyen, den Niederlanden und Norwegen, 7,9 % werden direkt in Italien gewonnen. Das von Alperia bezogene Gas ist eine Mischung aus dem Fördervolumen dieser Beschaffungsquellen.

Im Verlauf unserer ersten Wesentlichkeitsanalyse, die 2017 durchgeführt wurde, legten wir eine Nachhaltigkeitsstrategie fest und verpflichteten uns, diese jedes Jahr zu stärken, damit unsere Beziehungen zum Territorium stärker wahrgenommen wird und verantwortungsbewusster ist und mittel- und langfristig ein gemeinsamer Mehrwert geschaffen wird. Dieses Engagement fordern wir auch von unseren Lieferanten, wenn wir Rohstoffe beziehen, und garantieren es unseren Kunden bei den Produkten und Dienstleistungen, die wir diesen zur Verfügung stellen.

Kurz zusammengefasst bezieht Alperia:

  • Wasser direkt aus Südtirol;
  • Hackschnitzel vorwiegend aus Südtirol oder den angrenzenden Gebieten;
  • Erdgas aus Italien als eine Mischung aus in Italien und im Ausland gewonnenem Gas;
  • Palmöl nur von zertifizierten Lieferanten, auch wenn diese nicht örtlich ansässig sind;
  • Maschinen und technisches Material je nach Bedarf aus lokalen, nationalen oder internationalen Quellen;
  • Wärme aus der Bozner Müllverwertungsanlage.

Diese Materialien werden für die Erzeugung, den Transport, die Verteilung, den Handel und den Vertrieb von Strom und Gas genutzt. Seinen Kunden liefert Alperia Strom und Gas, Energieaudits und Tätigkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz, Dienstleistungen, Infrastrukturen und Angebote für die Green Mobility und die Glasfaserinstallation, um die Internetverbindung intelligenter, schneller und sicherer zu gestalten – für eine innovative und nachhaltige Zukungt in Südtirol.

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